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    Königliches Schloss Berchtesgaden und Rehmuseum

     

    Königliches Schloss BGD und Rehmuseum
    Schlossplatz 2
    83471 Berchtesgaden
    Email | www.schloss-berchtesgaden.de

    Berchtesgaden, Bayern

     

    Königliches Schloss Berchtesgaden

    Eine Vielfalt unterschiedlicher Stilepochen prägt das Königliche Schloss Berchtesgaden: von der Romanik über Gotik und Barock bis zum Rokoko. Im Lauf der Jahrhunderte wurde es immer wieder erweitert und verändert. Den hochmittelalterlichen Ursprung dokumentieren der Kreuzgang und sein spätromanischer Skulpturenschmuck. Das einstige Stift diente nach 1818 den Wittelsbachern als Jagdschloss. Kronprinz Rupprecht von Bayern (1869-1955) wohnte hier mit seiner Familie von 1922 bis 1933 und ließ die Räume mit Exponaten aus Wittelsbacher Kunstbesitz einrichten. Dazu zählen auch zwei Altarbilder von Tilman Riemenschneider aus Rothenburg ob der Tauber sowie wertvolle Jagdwaffen und -trophäen, darunter das mit 18 Kilogramm schwerste bayerische Hirschgeweih. Kostbare Möbel, erlesenes Porzellan und die Gemälde bedeutender Künstler, vor allem aus der „Münchner Schule‟, vollenden die Einrichtung. Der Blick vom Oberen Rosengarten auf den Watzmann gilt als der schönste im ganzen Tal.

    Rehmuseum

    In den Stallungen von Schloss Berchtesgaden hat das Rehmuseum mit der Sammlung von Herzog Albrecht von Bayern (1905-1996) seinen Platz gefunden. Die insgesamt 1.290 Bock-, 590 Geißen- und Kitzschädel sowie 3.425 Abwurfstangen, vornehmlich aus dem Revier Weichselboden in der Steiermark, befanden sich von 1984 bis 2005 im Jagdschloss Grünau und werden seit dem 100. Geburtstag von Herzog Albrecht von Bayern im Jahr 2005 im Rehmuseum nun vollständig und in einer neuen Konzeption präsentiert. Damit ist die Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich und steht für wissenschaftliche Studien zur Verfügung.

    Die Ausstellung befasst sich mit den Ergebnissen jahrzehntelanger Forschungen, die Herzog Albrecht von Bayern in seinen Jagdrevieren durchgeführt hat. Er konnte nachweisen, dass unzureichende Lebensbedingungen die Ursache für eine kümmerliche Entwicklung des Wildes und Verbissschäden bei ausreichender Ernährung des Wildes nicht zu beobachten sind.
    Für seine Forschungen erhielt Herzog Albrecht von Bayern die Ehrendoktorwürde der Ludwig-Maximilians-Universität München.